Wer günstige Smart Home Hardware auf Amazon kauft, landet fast immer bei „Smart Life“ oder „Tuya“ kompatiblen Geräten. Sie sind billig, funktionieren gut, haben aber einen riesigen Haken: Die Cloud.
Jedes Mal, wenn du das Licht anschaltest, reist das Signal von deinem Haus zu einem Server (oft in China oder den USA) und zurück. Das sorgt für:
- Verzögerung (Latenz): Das Licht geht erst 1-2 Sekunden später an.
- Abhängigkeit: Kein Internet = Kein Smart Home.
- Datenschutz-Bedenken.
Die Lösung ist die Integration LocalTuya. Damit steuerst du die Geräte direkt im lokalen Netzwerk. Doch dafür brauchst du den „Local Key“. Und den rückt der Hersteller nicht freiwillig raus.
Hier ist der Weg, wie du ihn trotzdem bekommst.
Schritt 1: Die Vorbereitung (Der „Bessere Weg“)
Ein ehrlicher Experten-Tipp vorab: Wenn du noch keine Geräte gekauft hast oder den Aufwand scheust, kaufe Hardware, die von Haus aus lokal funktioniert. Das spart dir Stunden an Lebenszeit.
- Die Premium-Lösung (WLAN): Shelly Plug S – 4 Stück
- Die Bastler-Lösung: Geräte mit vorinstallierter Tasmota-Software. Tasmota Socket NOUS A1T – 4 Stück
Hast du schon Tuya-Geräte? Dann geht es jetzt ans Eingemachte.
Schritt 2: Der Tuya IoT Account
Um den Key auszulesen, müssen wir uns als „Entwickler“ ausgeben.
- Gehe auf die Tuya IoT Platform und erstelle einen Account (nutze nicht deinen Smart Life Account, sondern erstelle einen neuen Developer-Account).
- Logge dich ein und gehe auf Cloud > Development.
- Klicke auf Create Cloud Project.
- Name: Egal (z.B. „HomeAssistant“).
- Data Center: Wähle Central Europe Data Center (Wichtig!)
- Zum Schluss überspringst du die Konfiguration der Services, die Standard-Einstellungen reichen.
Schritt 3: Die App verknüpfen
Jetzt verbinden wir deinen Developer-Account mit deiner Smart Life App auf dem Handy.
- Gehe im Tuya IoT Dashboard auf den Reiter Devices > Link Tuya App Account.
- Klicke auf Add App Account – es erscheint ein QR-Code.
- Öffne deine Smart Life App (oder Tuya App) auf dem Handy.
- Gehe auf Profil > oben rechts das Scanner-Symbol und scanne den QR-Code vom Bildschirm.
- Bestätige die Verbindung auf dem Handy.
Schritt 4: Die Keys auslesen (Der Heilige Gral)
Jetzt passiert die Magie.
- Gehe im Dashboard auf Devices > All Devices.
- Du solltest nun eine Liste all deiner Lampen und Steckdosen sehen.
- Hier siehst du die Device ID. Kopiere sie.
- Aber wo ist der Key? Leider versteckt Tuya diesen mittlerweile gut.
- Gehe links im Menü auf Cloud > API Explorer.
- Wähle im Menü links: Smart Home Device System > Device Management > Get Device Details.
- Gib deine Device ID ein und klicke auf „Submit Request“.
- Im Antwort-Fenster (rechts) suchst du nach dem Eintrag „local_key“: „…“.
- *Kopiere diesen Key und speichere ihn gut ab! *(Zusammen mit der Device ID).
Schritt 5: Integration in Home Assistant
- Installiere LocalTuya über HACS (Home Assistant Community Store).
- Starte Home Assistant neu.
- Gehe zu Einstellungen > Geräte & Dienste > Integration hinzufügen > LocalTuya.
- Wähle dein Gerät aus (es sollte automatisch im Netzwerk gefunden werden).
- Gib nun die Local Key ein, den du eben ausgelesen hast.
- Konfiguriere den Typ (z.B. „Switch“ für eine Steckdose). Die ID ist meistens 1 (probiere 1, 2 oder 3, falls es nicht geht).
Profi-Tipp: Internet sperren
Sobald LocalTuya läuft, kannst du im Router (z.B. FritzBox) dem Gerät den Internetzugang sperren (Kindersicherung/Sperre).
- Ergebnis: Das Gerät funkt nicht mehr nach China, lässt sich aber über Home Assistant weiterhin perfekt steuern. Das ist maximale Privacy.
Problembehebung: „Abo abgelaufen?“
Der Zugang zur Tuya IoT Platform ist offiziell ein „Trial“. Nach 1 bis 6 Monaten kann es sein, dass LocalTuya plötzlich nicht mehr geht.
- Lösung: Logge dich in die IoT Platform ein, gehe auf Cloud > Cloud Services und verlängere das „IoT Core“ Trial (Kostenlos). Das ist nervig, aber notwendig.
Fazit
Tuya-Geräte lokal zu machen ist Arbeit, aber es lohnt sich für die Reaktionsgeschwindigkeit. Wenn du diesen Prozess in Zukunft vermeiden willst, setze direkt auf Zigbee oder Shelly.
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Zu beachten ist ein mittlerweile geänderter Ablauf:
Nach der Bestätigung mit “j” fährt nach einem kurzem Moment der Computer herunter. Startet man diesen dann neu und prüft erneut mit PsGetSid, so sieht man die Änderung

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Synology DS925+ mit neuen Anforderungen an die Laufwerke
Synology DS925+ mit HAT5310-20T
Laut Synology sollen SSDs eigentlich weiterhin verwendet werden können


Migration von einem anderen Synology-NAS funktioniert auch mit nicht-zertifizierten Laufwerken
Die Ausgangssituation: Nicht-zertifizierte Laufwerke verhindern die Initialisierung des NAS
Nach Schritt 3 kann DSM installiert werden
Nach Schritt 3 kann DSM installiert werden
Nach Schritt 3 kann DSM installiert werden
Installiertes DSM auch ohne zertifizierte Laufwerke
Ein Speicherpool kann aber noch nicht angelegt werden
Die Laufwerke werden auch nach der Installation des DSM noch als „nicht erkannt“ eingestuft
Wurde das Skript ausgeführt, wechselt der Status auf „In Ordnung“
Nun lässt sich uneingeschränkt ein Speicherpool einrichten
Auch die M.2-SSDs können als Speicherpool dienen
Die zuvor verschmähte HDD kann jetzt ebenfalls genutzt werden
Das fertig eingerichtete NAS mit SSD- und HDD-Pools



