SAN (Subject Alternative Names) Zertifikat erstellen

SAN-Zertifikat von öffentlicher Zertifizierungsstelle erstellen lassen?

CertificateUm also mehrere Server- bzw. Dienstnamen in einem Zertifikat einzubinden, erstellt man ein spezielles Zertifikat, welches um das Datenfeld Subject Alternative Names erweitert wird. Öffentliche Zertifizierungsstellen (Certificate Authority, CA) bieten u.a. Webformulare an, in denen man alle benötigten Namen angibt. Die CA erstellt aus den Angaben den Certificate Signing Request (CSR) sowie den Private Key und signiert das neue Zertifikat. Der private Schlüssel ist streng vertraulich, da mit diesem die Entschlüsselung von Daten erfolgt.

In diesem Szenario besitzt die Zertifizierungsstelle sowohl den öffentlichen als auch den privaten Schlüssel des Zertifikats. Die Sicherheit und Vertraulichkeit ist dadurch nicht mehr gewährleistet. Der private Schlüssel ist vor Zugriffen Dritter, also auch vor Zugriffen öffentlicher Zertifizierungsstellen, zu schützen.

 

Zertifikatsantrag (CSR) und Private Key besser selbst erstellen

Vertraulichkeit und hohe Sicherheitsansprüche sind gute Gründe den CSR, und damit den privaten Schlüssel, selbst zu erstellen. Betreibt man eine eigene, interne PKI, bspw. mithilfe Microsofts AD CS, wird man gelegentlich CSR für interne Dienste bzw. Server erstellen müssen. Im Folgenden wird beschrieben, wie man diese CSR zum Ausstellen neuer Zertifikate mit Windows Bordmitteln recht einfach erstellt. Das Verfahren ist nicht ausschließlich auf SAN-Zertifikate beschränkt, sondern kann auch zum Beantragen von Wildcard- und Single Name-Zertifikaten angewandt werden.

 

Zertifikatsspeicher

Der Zertifikatsspeicher des lokalen Computers.

Zertifikate werden in unterschiedlichen Bereichen aufbewahrt. Es gibt den zentralen Zertifikatsspeicher des Computer. Die in diesem Speicher abgelegten Zertifikate können sowohl von Programmen, Diensten sowie von allen Benutzern des Computers genutzt werden. Zum Verwalten dieser Zertifikate sind jedoch Administratorberechtigungen erforderlich. Die Management Konsole des Computer Certificate Store ruft man über Start –> Ausführen –> certlm.msc auf.

 

 

Der Zertifikatsspeicher des angemeldeten Benutzers.

Jeder Benutzer besitzt seinen eigenen Certificate Store. Auf den benutzerspezifischen Zertifikatsspeicher hat nur der jeweilige Anwender Zugriff. Für die Verwaltung der eigenen Zertifikate sind keine administrativen Berechtigungen erforderlich. Die Management Konsole des eigenen Zertifikatsspeicher startet man über Start –> Ausführen –> certmgr.msc auf.

 

 

 

CSR erstellen

Um den CSR direkt auf dem Windows Gerät zu erstellen, auf dem das neue Zertifikat eingesetzt werden soll, verwendet man idealerweise die Zertifikatsverwaltung des Computers: certlm.msc. Generiert man den CSR stellvertretend, um das Zertifikat nach Erstellung zu exportieren und weiterzugeben, reicht die eigene, benutzerbezogene Zertifikatsverwaltung, da sie keine erhöhten Rechte anfordert: certmgr.msc

 

Für ein SAN-Zertifikat muss eine benutzerdefinierte Anforderung (Custom Request) erstellt werden.

 

Nach dem Start des Assistenten, führt man den Vorgang ohne Registrierungsrichtlinie fort. Active Directory-Registrierungsrichtlinien werden über Gruppenrichtlinien (GPO) verwaltet und stellen in der Regel einfache Benutzer- oder Computerzertifikate aus. Diese Richtlinie ist für unsere Zwecke nicht ausreichend.

 

Sowohl die Wahl der Crypto Engine CNG, als auch das Format PKCS sind vorausgewählt.

 

Den CSR konfiguriert man über Eigenschaften, die durch einen Klick auf Details erscheinen.

 

Sowohl Anzeigename als auch Beschreibung dienen der besseren Übersicht, haben üblicherweise keine technische Relevanz und können frei gewählt werden.

 

Hinweis

Es gibt vereinzelt Anwendungen die den Anzeigenamen nutzen, um Zertifikate zu identifizieren. Beispielsweise greift der Office Online Server auf dieses Feld zurück, um ein Wildcard-Zertifikat einzubinden. Der VMware Connection Server erfordert gar den vordefinierten Wert vdm als Anzeigename, um das richtige Zertifikat zu erkennen, was bei einem Zertifikatswechsel zu beachten ist.

Diese Eigenschaften lassen sich jederzeit nachträglich in der Zertifikatsverwaltung anpassen.

 

Jetzt sind alle relevanten Daten einzugeben. Üblicherweise gibt man als Common Name (Allgemeiner Name) den DNS-Namen an, unter dem der Dienst öffentlich erreichbar ist. Hinzu kommen Angaben zum Ort bzw. Stadt (L=Location), Land/Region (C=Country), was nicht zu verwechseln ist mit (Bundes)Land (S=State). Des Weiteren sind die Angaben Organisation (O), die verantwortliche Organisationseinheit (OU), in der Regel die IT-Abteilung, und die E-Mail-Adresse eines Kontakts. Übliche Kürzel, bspw. Länderkennungen, sind erlaubt.

Die alternativen Namen werden im unteren Abschnitt eingetragen. Neben DNS kann man auch die IP-Adressen eintragen.

 

Welchen Zweck ein Zertifikat erfüllt, gibt man im Reiter Erweiterungen unter Erweiterte Schlüsselverwendung (Anwendungsrichtlinien) an. Für ein Serverzertifikat ist die Option Serverauthentifizierung auszuwählen. Oftmals wird Zertifikaten zusätzlich die Option Clientauthentifizierung hinzugefügt, über die sich ein Server anderen gegenüber als Client authentifiziert. Diese Option ist aber nicht erforderlich.

Bei der Angabe Schlüsselverwendung handelt es sich um Einschränkungen der Verwendung des Zertifikats auf die ausgewählten Optionen. Typischerweise erforderlich für ein Serverzertifikat ist Digitale Signatur, oft in Kombination mit Schlüsselverschlüsselung, was bedeutet, dass der Schlüsselaustausch nur mit Schlüsselverschlüsselung zugelassen ist. Diese Angabe ist optional und wird ggf. durch die signierende CA gesetzt.

 

Die Auswahl und Konfiguration der Cipher Suite erfolgt im Reiter Privater Schlüssel. Je nach Verwendungszweck und Laufzeit des Zertifikats, ist ein geeigneter Algorithmus mit entsprechender Schlüssellänge zu wählen. Nach wie vor häufig im Einsatz ist RSA. Bei Verwendung von RSA sollte der Schlüssel mindestens 2048, besser 4096 Bit lang sein. Neuere Alghorithmen, bspw. auf Basis elliptischer Kurven wie ECDH, kommen mit kleineren Schlüsseln aus.

 

Der Kryptografieanbieter, per default RSA, kann ausgewählt bleiben. Damit verstehen sich die meisten Programme. Möchte man die Sicherheit hochschrauben, greift man zu neueren Cipher Suiten mit Elliptic Curve Cryptography (ECC). Das Perfect Forward Secrecy Verfahren stellt sicher, dass verschlüsselte Kommunikation nicht zu entschlüsseln ist, da sich mit jeder neuen Session der Session Key ändert.

Der Hashalgorithmus sollte unbedingt auf SHA-2 basieren, SHA-1 und MD5 sind unsicher, auf sie sollte man komplett verzichten. In der Praxis werden die Algorithmen SHA-256, SHA-384 und SHA-512 verwendet, aktuelle Browser und Geräte unterstützen SHA-2. Muss das Zertifikat exportiert werden, ist der private Schlüssel als exportierbar zu kennzeichnen.

 

Nach der Angabe aller Daten, schließt und speichert man die Anforderung ab.

 

Den CSR schickt man nun der CA. Der CA Administrator prüft und signiert den Request, um diesen in Form eines Zertifikates zurückzusenden. Dieses Zertifikat muss auf dem Gerät importiert werden, auf dem der CSR erstellt wurde. Und der Import erfolgt in den zuvor genutzten Zertifikatsspeicher. Denn nur dort liegt der generierte private Schlüssel des Zertifikats.

 

 

Windows ordnet den privaten Schlüssel automatisch dem zugeordneten Zertifikat zu. Ob ein Schlüsselpaar komplett ist, zeigt sich in den allgemeinen Informationen des Zertifikats durch ein Schlüsselsymbol.

 

Offene, nicht abgeschlossene Anforderungen sind in der Zertifikatsverwaltung im Abschnitt Zertifikatregistrierungsanforderungen zu finden.

 

Zertifikat über Microsoft Zertifikatsdienste (AD CS) ausstellen

Als Verwalter einer internen PKI oder als Berechtigter zur Ausstellung von Zertifikaten, geht man mittels Browser auf das Web Interface der eigenen CA (https://ca-server/certsrv/). Auf der Webseite klickt man auf Request a certificate.

 

Anschließend navigiert man zur Anforderungseite über den Link Submit a certificate request[…].

 

Den kompletten Inhalt des CSR, die Datei kann mit jedem Texteditor geöffnet werden, überträgt man in das Formular, wählt die gewünschte Zertifikatsvorlage aus und schickt die Anfrage ab.

War der Vorgang erfolgreich, wird das signierte Zertifikat zum Download angeboten, welches dann an den Anforderer zurückgeschickt oder importiert werden kann.

Alternativ zum Web Enrollment, können CSR direkt über die CA Managenment Konsole oder mittel certreq.exe signiert werden.

 

Weiterführende Informationen
Wikipedia: Public-Key-Infrastruktur
Microsoft: Active Directory Certificate Services Overview
Technet: Active Directory-Zertifikatdienste
Technet: AD CS Step by Step Guide: Two Tier PKI Hierarchy Deployment
Technet: Cross-Forest Certificate Enrollment using Certificate Enrollment Web Services
Technet: Active Directory Certificate Services (AD CS) Clustering
Microsoft: PKI Blog Archive
Certutil.exe
Certreq.exe

 

 

Content retrieved from: https://www.privalnetworx.de/create-san-certificate.

Upgrade Windows Server 2022 Evaluation to Full Edition

upgrade server evaluation to production errors product key you entered didnt work 0xC004F069

If you try to convert / upgrade Windows Server Evaluation to a licensed full edition using the normal command line or the CHANGE KEY GUI, you will see errors like: The product key you entered didn’t work, Check the product key and try again or enter a different one

Fortunately, there is an easy fix. You have to change Windows Server Eval editions to a production licensed versions of Standard or Data Center:

  1. Launch a PowerShell as an Administrator
  2. Type dism /online /get-currentedition and press ENTER
  3. Type dism /online /get-targeteditions and press ENTER
  4. Type dism /online /set-edition:ServerDatacenter /productkey:WX4NM-KYWYW-QJJR4-XV3QB-6VM33 /accepteula or dism /online /set-edition:ServerStandard /productkey:VDYBN-27WPP-V4HQT-9VMD4-VMK7H /accepteula and press ENTER
  5. After that you need to restart the server.
  6. Then you will have a changed Windows version, which is unlicensed.
    You can add a valid, licenced Product Key with
    slmgr.vbs /ipk #####-#####-#####-#####-##### and press ENTER

how to upgrade windows server evaluation version to standard datacenter production licensed versions

Key Zwischenschritt:
Server 2016 Standard:      WC2BQ-8NRM3-FDDYY-2BFGV-KHKQY
Server 2016 Datacenter:  CB7KF-BWN84-R7R2Y-793K2-8XDDG
Server 2019 Standard:      N69G4-B89J2-4G8F4-WWYCC-J464C
Server 2019 Datacenter:  WMDGN-G9PQG-XVVXX-R3X43-63DFG
Server 2022 Standard:      VDYBN-27WPP-V4HQT-9VMD4-VMK7H
Server 2022 Datacenter:  WX4NM-KYWYW-QJJR4-XV3QB-6VM33
Keys von:
https://www.tenforums.com/tutorials/95922-generic-product-keys-install-windows-10-editions.html
https://learn.microsoft.com/en-us/windows-server/get-started/kms-client-activation-keys#windows-server-2022

Windows Server GUI auf Server Server Core wechseln

Windows Server Core Mode Performance Benefits

The most obvious reason for converting to Core is performance: you get more bang for your buck on the same hardware by reducing unused operating-system components from running. Performance benefits include:

  • Fewer RAM requirements
  • Fewer CPU requirements
  • Fewer patches
  • Faster operation
  • Faster boot time
  • Better Uptime

For Fastvue Reporter running as a syslog server, the uptime is vital because messages can be missed and only caught much later when the historical log archive rolls over at midnight. The more stable and robust your platform is, the lower the potential for lost log data.

Windows Server Core Mode Security Benefits

The additional performance gains and improved uptime is nice, but even without these benefits, some still prefer to run Core from a security perspective. Having less code and tools on a system makes it harder to attack, and once compromised, it makes it less useful to the attacker.

Security benefits of this switch include:

  • Smaller attack surface
  • Windows server RSAT
  • Easily switch from full GUI to Core

Managing Windows Server Core Mode

There are many compelling reasons to switch from Full GUI to Core, but the question that comes up most often involves management. „How would I manage the switch to Core?“. This is normally followed closely by „My staff only know how to use the GUI. What if we need need it for some reason?“.

Back in Windows Server 2008, you selected whether you want Core or Full GUI. It was a one-way trip.

But now in Windows Server 2012, you have the option of switching between modes. Depending on how you switch, your experience is either simple, or requires a bit more time and effort.

Switching Between Modes

I am going to show you how to switch between Windows Server Core Mode and the full GUI mode the easy way, Based on my several years of experience to figuring out the „best way“ of doing it.

The steps include:

  • Configuring your server to take advantage of the reduced requirements
  • Switch to Core mode using PowerShell
  • Manage your core server from a machine with Full GUI using RSAT
  • Switch from Core back to Full GUI mode

Step 1: Configure your server

I am going to configure my Fastvue Reporter Server as a Hyper-V Virtual Machine with dynamic RAM in order to take advantage of the reduced requirements of Windows Core Mode.

Fastvue Reporter is a good candidate for virtualisation and running Windows Core Mode because of its predictable CPU and RAM requirements. It is also more resource-hungry when other servers are typically not because Fastvue Reporter generates reports on a schedule at midnight each day, week, and end of the month.

This works best on host and guest OS of Windows Server 2012 R2. To configure your server:

  1. Open Hyper-V Manager and select the Virtual Server and go to Settings
  2. Enable Dynamic RAM
  3. Set the Minimum RAM to something realistically low (2048)
  4. Set the Maximum RAM to something nice and high
  5. Ensure that Memory Buffer is around 20% because of the predictable resource requirements
  6. Designate the CPU to allocate at least 3 Cores

You may also like to see our article on Understanding Hyper-V Dynamic Memory (Dynamic RAM).

Step 2: Switch from using Full GUI to Core Mode – The Easy Way

Don’t worry. Switching from the full GUI to Windows Core Mode is a reversible step. You can always bring the GUI back.

There are two ways to remove the GUI and switch to Core Mode:

  1. Via the Windows Server GUI using the ‚Remove Roles and Features‘ wizard, or
  2. Using PowerShell

I recommend using PowerShell, as when you use the ‚Remove Roles and Features‘ wizard, it also removes all the binary components instead of simply disabling them. This makes switching back to the full GUI version much more difficult as you need to provide the installation source media.

To switch to Windows Core Mode using PowerShell, open a PowerShell Console as Administrator and execute these two commands

Uninstall-WindowsFeature Server-Gui-Shell Uninstall-WindowsFeature Server-Gui-Mgmt-Infra –Restart

The server will reboot and everything will look normal until you log on. When you log on, you get a command shell, nothing more. Welcome to Windows Server Core!

Step 3: Remotely Managing Windows Server Core using RSAT

You should be using this method for administering your servers already. If you are not, here is a quick intro to using the Windows Remote Server Administration Tools (RSAT). Various RSAT snap-ins can be added to a machine at any stage.

  1. From your management server, open Server Manager
  2. From the Dashboard page, select Add servers to manage
  3. Add your Core server, which is now a manageable object from this server

You can also elect to use a Windows client machine as your management station. If so, download and install the RSAT tools for Windows.

Step 4: Re-enabling the Windows GUI

If you ever need to restore the GUI onto the server, simply reverse the commands we issued earlier at any stage. This works because we did not explicitly use the –Remove flag, like the GUI method would have.

You can do this remotely or by logging onto the server and using the following steps:

To switch back to Full FUI mode, open a PowerShell Console as Administrator and execute these commands:

Install-WindowsFeature Server-Gui-Shell, Server-Gui-Mgmt-Infra –Restart

Then wait for reboot.

Your machine will now boot back with the full Windows GUI.

Conclusion

Using Windows Server Core for back-end infrastructure without requiring a user to login on a console is a great way to maximise your performance on a shared infrastructure. Thanks to the tools available now, it is easier than ever to manage Core through PowerShell or remotely via RSAT.

Using the PowerShell method in this article makes switching back and forth between Core and GUI simple.

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