WinRE Recovery Partition ans Ende verschieben / Hauptpartition vergrößern

Die WinRE Partition (Wiederherstellungsumgebung) ist manchmal nicht am Ende des Datenträgers, das Vergrößern einer Partition davor (für gewöhnlich die „Hauptpartition“) geht dann nicht direkt – schaut in der Datenträgerverwaltung so aus:

Man kann außerhalb von Windows z. B. mit GParted fummeln oder das kurz auf direktem Weg erledigen:

Erstmal WinRE deaktivieren:
reagentc /disable
Dann via diskpart die Recovery Partition löschen:

diskpart list
disk select disk xx
list partition
select partition xx
delete partition override

Dann via Datenträgerverwaltung ganz normal die Hauptpartition vergrößern, am Ende so viel frei lassen wie die Recovery Partition vorher groß war (bissl mehr ist auch nicht verkehrt).

Die neu erstellte Recovery Partition am Ende braucht bestimmte Eigenschaften dass die von WinRE erkannt wird – via diskpart setzen (Partition vorher wieder auswählen):

Für MBR Datenträger:
set id=27
Für GPT Datenträger:
set id=de94bba4-06d1-4d40-a16a-bfd50179d6ac gpt attributes=0x8000000000000001
Zum Schluss WinRE wieder aktivieren:
reagentc /enable

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Deutsche Windows-Version als englische Version ausgeben

dism /online /get-intl

Mit einer deutschen Version kann kein englische Update heruntergeladen werden

Manche Updates sind vorerst nur für die englische XP/Vista-Version verfügbar. Mit einer deutschen Version kann das englische Update nicht heruntergeladen werden, da es gar nicht im Update-Center angezeigt wird – es sei denn, man hat ein MUI-Pack installiert (meist Firmen).

Hier nun ein kleiner Trick, wie es trotzdem geht:

Den Inhalt der Werte „Default“ und „InstallLanguage“ in der Registry (Start – Ausführen: regedit) jeweils vorübergehend von „0407“ auf „0409“ im Schüssel

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nls\Language

ändern, „AutoUpdate“ (Windows Update) deaktivieren und Windows neu starten.

Zusätzlich unter

die Werte ändern:
(Standard) = von 0407 auf 0409
(Default) = von 0407 auf 0409

0407“ bedeutet deutsche Version
0409“ bedeutet englische Version

Jetzt das englische Update installieren und danach unbedingt die Registrierungsschlüssel wieder zurück ändern. „AutoUpdate“ (Windows Update) wieder aktivieren und System neu starten.

Damit wird die Manipulation der Installationssprache und das vorübergehende Deaktivieren von „AutoUpdate“ (Windows Update) halbautomatisch durchgeführt.

 

Deutsch – Österreich
DEA
0c07

Deutsch – Deutschland
DEA
0407

Englisch – USA
ENU
409

 

Switch to USA:
reg add HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nls\Language /v InstallLanguage /t REG_SZ /d 0409 /f
reg add HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nls\Language /v Default /t REG_SZ /d 1033 /f


https://www.drwindows.de/xf/threads/ugrade-problem-wegen-sprache-sehr-seltsam.91754/

https://www.tenforums.com/tutorials/30656-see-system-default-ui-language-windows-10-a.html

 

Zur Erkennung der Betriebssystemsprache auf einem Clientsystem:

Afrikaans – Südafrika
AFK
436

Albanisch – Albanien
SQI
041c

Arabisch – Algerien
ARG
1401

Arabisch – Ägypten
ARE
0c01

Arabisch – Bahrain
ARH
3c01

Arabisch – Irak
ARI
801

Arabisch – Jemen
ARY
2401

Arabisch – Jordanien
ARJ
2c01

Arabisch – Katar
ARQ
4001

Arabisch – Kuwait
ARK
3401

Arabisch – Libanon
ARB
3001

Arabisch – Libyen
ARL
1001

Arabisch – Marokko
ARM
1801

Arabisch – Oman
ARO
2001

Arabisch – Saudi-Arabien
ARA
401

Arabisch – Syrien
ARS
2801

Arabisch – Tunesien
ART
1c01

Arabisch – VAE
ARU
3801

Armenisch – Armenien
HYE
042b

Azeri – Aserbaidschan (Kyrillisch)
AZE
082c

Azeri – Aserbaidschan (Lateinisch)
AZE
042c

Baskisch – Spanien
EUQ
042d

Bulgarisch – Bulgarien
BGR
402

Chinesisch – Sonderverwaltungsregion Hongkong (Traditionell)
ZHH wird ersetzt durch
CHT
0c04

Chinesisch – Sonderverwaltungsregion Macau (Traditionell)
ZHM wird ersetzt durch
CHT
1404

Chinesisch – Singapur (Vereinfacht)
ZHI wird ersetzt durch
CHS
1004

Chinesisch – Taiwan (Traditionell)
CHT
404

Chinesisch – Volksrepublik China (Vereinfacht)
CHS
804

Dänisch – Dänemark
DAN
406

Deutsch – Deutschland
DEU
407

Deutsch – Liechtenstein
DEC
1407

Deutsch – Luxemburg
DEL
1007

Deutsch – Österreich
DEA
0c07

Deutsch – Schweiz
DES
807

Dhivehi – Malediven
DIV
465

Englisch – Australien
ENA
0c09

Englisch – Belize
ENL
2809

Englisch – Großbritannien
ENG
809

Englisch – Irland
ENI
1809

Englisch – Jamaika
ENJ
2009

Englisch – Kanada
ENC
1009

Englisch – Karibik
ENB
2409

Englisch – Neuseeland
ENZ
1409

Englisch – Philippinen
ENP
3409

Englisch – Simbabwe
ENW
3009

Englisch – Südafrika
ENS
1c09

Englisch – Trinidad
ENT
2c09

Englisch – USA
ENU
409

Estnisch – Estland
ETI
425

Farsi – Iran
FAR
429

Färöisch – Färöer
FOS
438

Finnisch – Finnland
FIN
040b

Flämisch – Belgien
NLB
813

Französisch – Belgien
FRB
080c

Französisch – Frankreich
FRA
040c

Französisch – Kanada
FRC
0c0c

Französisch – Luxemburg
FRL
140c

Französisch – Monaco
FRM
180c

Französisch – Schweiz
FRS
100c

Galizisch – Spanien
GLC
456

Georgisch – Georgien
KAT
437

Griechisch – Griechenland
ELL
408

Gujaratisch – Indien (Gujarati-Schrift)
GUJ
447

Hebräisch – Israel
HEB
040d

Hindi – Indien
HIN
439

Indonesisch – Indonesien
IND
421

Isländisch – Island
ISL
040f

Italienisch – Italien
ITA
410

Italienisch – Schweiz
ITS
810

Japanisch – Japan
JPN
411

Kannada – Indien (Kannada-Schrift)
KAN
044b

Kasachisch – Kasachstan
KKZ
043f

Katalanisch – Spanien
CAT
403

Kirgisisch – Kirgisien
KYR
440

Konkani – Indien
KNK
457

Koreanisch (Erweitertes Wansung) – Korea
KOR
412

Kroatisch – Kroatien
HRV
041a

Lettisch – Lettland
LVI
426

Litauisch – Litauen
LTH
427

Malaiisch – Brunei Darussalam
MSB
083e

Malaiisch – Malaysia
MSL
043e

Marathi – Indien
MAR
044e

Mazedonisch – Ehemalige jugoslawische Republik
MKI
042f

Mongolisch (Kyrillisch) – Mongolei
MON
450

Niederländisch – Niederlande
NLD
413

Norwegisch – Norwegen (Bokmål)
NOR
414

Norwegisch – Norwegen (Nynorsk)
NON
814

Polnisch – Polen
PLK
415

Portugiesisch – Brasilien
PTB
416

Portugiesisch – Portugal
PTG
816

Pundjabisch – Indien (Gurmukhi-Sprache)
PAN
446

Rumänisch – Rumänien
ROM
418

Russisch – Russland
RUS
419

Sanskrit – Indien
SAN
044f

Schwedisch – Finnland
SVF
081d

Schwedisch – Schweden
SVE
041d

Serbisch – Serbien (Kyrillisch)
SRB
0c1a

Serbisch – Serbien (Lateinisch)
SRL
081a

Slowakisch – Slowakei
SKY
041b

Slowenisch – Slowenien
SLV
424

Spanisch – Argentinien
ESS
2c0a

Spanisch – Bolivien
ESB
400a

Spanisch – Chile
ESL
340a

Spanisch – Costa Rica
ESC
140a

Spanisch – Dominikanische Republik
ESD
1c0a
Spanisch – Ecuador
ESF
300a

Spanisch – El Salvador
ESE
440a

Spanisch – Guatemala
ESG
100a

Spanisch – Honduras
ESH
480a

Spanisch – Kolumbien
ESO
240a

Spanisch – Mexiko
ESM
080a

Spanisch – Nicaragua
ESI
4c0a

Spanisch – Panama
ESA
180a

Spanisch – Paraguay
ESZ
3c0a

Spanisch – Peru
ESR
280a

Spanisch – Puerto Rico
ESU
500a

Spanisch – Spanien (International)
ESN
0c0a

Spanisch – Spanien (Traditionell)
ESP
040a

Spanisch – Uruguay
ESY
380a

Spanisch – Venezuela
ESV
200a

Suaheli – Kenia
SWK
441

Syrisch – Syrien
SYR
045a

Tamilisch – Indien
TAM
449

Tatarisch – Tatarstan
TTT
444

Telugu – Indien (Telugu-Sprache)
TEL
044a

Thailändisch – Thailand
THA
041e

Tschechisch – Tschechische Republik
CSY
405

Türkisch – Türkei
TRK
041f

Ukrainisch – Ukraine
UKR
422

Ungarisch – Ungarn
HUN
040e

Urdu – Pakistan
URD
420

Usbekisch – Usbekistan (Kyrillisch)
UZB
843

Usbekisch – Usbekistan (Lateinisch)
UZB
443

Vietnamesisch – Vietnam
VIT
042a

Weißrussisch – Weißrussland
BEL
423

 

Content retrieved from: https://www.wintotal.de/tipp/deutsche-windows-version-als-englische-version-ausgeben/.

SIDCHG – Windows eine neue SID ohne Sysprep vergeben

SIDCHG – Windows eine neue SID ohne Sysprep vergeben

 

Im Windows-Netzwerk sollte die SID, die Sicherheitskennung des Computers, eindeutig sein, um unnötige Probleme oder gar Sicherheitsrisiken zu vermeiden (Link). Der von Microsoft vorgegebene Weg um einem Windows-Computer eine neue SID zu geben besteht in der Ausführung von “sysprep /generalize”.

 

Warum nicht Sysprep?

Im Grunde ist nichts gegen Sysprep einzuwenden. Allerdings wird nicht einfach nur eine neue Sicherheitskennung generiert, sondern auch verschiedene weitere Änderungen vorgenommen. Letzteres ist beim Klonen von Computern nicht immer erwünscht. So manche (vorinstallierte) Anwendung steckt tiefgreifende Änderungen am System oder eine durch Sysprep angestossene Quasi-Neuinstallation nicht unbedingt weg.

Alternativen zu Sysprep

Für Windows NT4.0 bis XP gab es seinerzeit vor der Übernahme durch Microsoft von Sysinternals das Tool NewSID, mit dessen Hilfe sowohl eine neue eindeutige SID generiert oder eine SID von einem anderen Computer umkopiert werden konnte. Das war zwar nicht immer problemfrei, i.d.R. gab es Probleme mit Windows Updates oder WSUS, erleichterte aber dennoch das Verteilen von fertigen Installations-Abbildern erheblich.

Als Alternative zu Sysprep und NewSID kann das kommerzielle Tool SIDCHG von Stratesave Systems betrachtet werden. SIDCHG steht als Kommandozeilen-Anwendung sowohl für 32-bit (SIDCHG) als auch 64-bit (SIDCHG64) Windows zur Verfügung. Zum Testen gibt es eine Trial-Version, der dazugehörige Lizenzschlüssel wird monatlich in Form eines Bildes auf der Homepage veröffentlicht.

Der Lizenzschlüssel kann sowohl direkt bei der Ausführung als auch via Parameter (“/KEY:”) angegeben werden. Das Tool lässt sich vollständig automatisieren und bietet alle relevanten Einstellungsmöglichkeiten wie z.B. das Ändern des Computernamens an. Darüber hinaus kann die SID von einem Offline-Windows über die Angabe des Installations-Ordners geändert werden:
/OS: Windows-directory (e.g C:Windows) of OS to modify, if not running OS
Im Gegensatz zu NewSID wird unter anderem die WSUS ID geändert. Die Windows-Produktaktivierung wird hingegen nicht angetastet. Der Hersteller verweist dazu auf den Microsoft-Befehl
slmgr -rearm
um einen neuen Produktschlüssel eingeben und eine Aktivierung durchführen zu können.

Anbei ein Screenshot von der Ausführung auf einem Windows 8.1 Pro-Computer:

SIDCHG64 2.0a unter Windows 8.1 Pro x64Zu beachten ist ein mittlerweile geänderter Ablauf:

Der Benutzer wird abgemeldet und der Computer heruntergefahren, sobald die SID geändert wurde. Der Vorgang kann durchaus eine zeitlang benötigen, von daher zur Sicherheit 15 Minuten warten, bevor man selbst das System herunterfährt oder neu startet. Damit der Computer nach der Änderung automatisch neustartet “/R” anhängen.

Ob die SID geändert wurde kann mit PsGetSid überprüft werden:
Vorher: SID for \COMPUTERNAME: S-1-5-21-4055355738-2900492474-2529473953 Nachher: SID for \COMPUTERNAME: S-1-5-21-294120173-2056661379-3573357989

Kleines Beispiel:

Anbei ein kurzes Skript, das zunächst mittels PsGetSid die alte SID angezeigt und diese dann mit SIDCHG ändert:
@echo off title Generate and set new Machine-SID PsGetsid64.exe echo — echo. set LicenseKey=7qrd3-Kizvx-iC5dk-dJ sidchg64-3.0b.exe /KEY:%LicenseKey% /RMK
Der License Key ist übrigens der aktuelle (Stand: 13.01.2020) monatliche Trial Key. Die Ausgabe sieht z.B. so aus:

Nach der Bestätigung mit “j” fährt nach einem kurzem Moment der Computer herunter. Startet man diesen dann neu und prüft erneut mit PsGetSid, so sieht man die Änderung
PsGetSid v1.45 – Translates SIDs to names and vice versa Copyright (C) 1999-2016 Mark Russinovich Sysinternals – www.sysinternals.com SID for \HV03: S-1-5-21-3614402554-1608471827-1526029250

Download

SIDCHG kann direkt auf der Hersteller-Homepage heruntergeladen werden. Es wird keine Installation benötigt, die *.exe-Datei ist direkt ausführbar. Es reicht aus im Formular den Haken bei “SIDCHG/SIDCHG64” zu setzen und auf die Schaltfläche “Continue” zu klicken. Im Anschluss gelangt man zu den eigentlichen Download-Links.

Preise

Die Preise beginnen bei 49.00 US$ für eine neue private Lizenz. Firmen-, Schul- als auch Upgrade-Lizenzen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die Lizenzierung hat sich seit dem ursprünglichem Beitrag anno 2015 geändert. Am einfachsten direkt auf der Homepage nachsehen.

Update 13.01.2020

Kleine Aktualisierungen im Beitrag inkl. neuem Download-Link und “Preisupdate”.

Content retrieved from: https://www.andysblog.de/sidchg-windows-eine-neue-sid-ohne-sysprep-vergeben.

Windows 11 Upgrade ohne „supported CPU“ installieren

reg.exe add „HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\AppCompatFlags\HwReqChk“ /f /v HwReqChkVars /t REG_MULTI_SZ /s , /d „SQ_SecureBootCapable=TRUE,SQ_SecureBootEnabled=TRUE,SQ_TpmVersion=2,SQ_RamMB=8192,“

oder

ISO bereitstellen
In den Ordner sources wechseln
setupprep /product server

https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Windows_11_auch_ohne_TPM_und_Secure_Boot_installieren

Das Windows Update (Upgrade-Setup oder „InPlace-Upgrade“) von Windows 10 auf braucht im Gegensatz zur frischen Neuinstallation nur einen einzigen Eintrag in der Registry. Danach sollte, auch wenn die Hardwarevoraussetzungen nicht gegeben sind, das Upgrade fehlerfrei durchlaufen.

Lösung

Zuständig ist dieser Registry-Eintrag:
reg add HKLM\SYSTEM\Setup\MoSetup /v AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU /t REG_DWORD /d 1 /f

  1. Navigiere zu HKEY_LOCAL_MACHINE\System\Setup\MoSetup (falls MoSetup nicht vorhanden ist, Rechtsklick auf den Ordner Setup und erstelle einen Schlüssel namens MoSetup
  2. Erstelle mit Rechtsklick im freien Bereich ein DWORD 32bit mit folgenden Werten
    • Name: AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU
    • Wert: 1

Alternative #1:  Rufus

Rufus Windows 11 24H2 nicht unterstützte Einstellungen

Alternative #2:  

Sie müssen dann lediglich die Installation der Setup-Datei mithilfe des Parameters /product server starten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Eingabeaufforderungsfenster öffnen
  • zum soeben erstellten Windows-Installationslaufwerk wechseln
  • „setup /product server“ ausführen, um den Prozess zu starten

Dadurch gaukeln Sie dem Installationsprogramm vor, dass es sich um eine Server-Edition handelt – und diese prüft keine Hardwareanforderungen.

Content retrieved from: https://www.ugg.li/windows-11-upgrade-ohne-supported-cpu-installieren/.

Winget – Alle Programme automatisch herunterladen und installieren

winget install –id=Adobe.Acrobat.Reader.64-bit -e
winget install 7zip
winget upgrade 7zip
winget install –id Microsoft.PowerToys –source winget

 

Mit winget alle benötigten Programme, Apps und Treiber für Windows 10 mit nur einem klick automatisch herunter laden und installieren.

 

In dieser Anleitung möchte wir ihnen winget vorstellen. Das kleine Tool ist zwar noch nicht in der finalen Version von Windows 10 integriert, Sie können es aber jetzt schon benutzen. Es erleichtert ihnen die Installation von Programmen, Apps und auch diversen Treibern für Windows 10. Einige, die mit Linux oder am Raspberry Pie schon mal gearbeitet haben, werden den Befehl in ähnlicher Form kennen. Das ganze nennt sich dann apt-get. Das gleiche macht dieses Tool hier von Windows10 auch. Mit Winget können Sie über die Kommandozeile Programm-Pakete installieren aber das ist nicht das interessante, sondern die Möglichkeit, alle benötigten Programme automatisch auf einmal herunter zu laden und zu installieren.

Das heißt, wenn Sie Windows neu installieren folgt normalerweise der ganze Aufwand mit den Programmen und den Treibern und so weiter. Das ganze können Sie mit winget erheblich abkürzen. Wie das ganze im Endeffekt funktioniert und wie es die Arbeit erleichtert, dass gehen wir jetzt alles Schritt für Schritt durch. Im Verlauf werden wir ihnen die wichtigsten Befehle erläutern und ihnen zeigen, wie Sie relativ simpel eine Datei erstellen die ihnen die ganze Arbeit abnimmt. Diese brauchen Sie dann nur noch einmalig nach der Installation von Windows 10 ausführen und ihre Programme und Treiber werden automatisch herunter geladen und direkt installiert.

Inhaltsverzeichnis

Toggle

  • Vorteile von winget
  • Winget installieren
  • Winget manuell verwenden
    • Übersicht der verfügbaren Befehle
    • Befehle mit Funktionen erweitern
    • Die wichtigsten Befehle kurz erläutert
  • Installation automatisieren
    • Eigene .bat-Datei erstellen
    • Software auswählen und .bat-Datei erstellen lassen
  • Nützliche Links

Vorteile von winget

  • Sie ersparen sich damit die Suche nach den einzelnen Programmen.
  • Manuelles herunterladen und installieren entfällt.
  • Sie erhalten immer die neusten Versionen von Programmen und Treibern die verfügbar ist.
  • Manuelle Updates der Programme / Treiber entfallen, da Sie diese alle über einen einzigen Befehl updaten können. Sie sind somit immer auf dem neusten stand.
  • Mit einer Batch-Datei alle Programme und Treiber mit nur einem Klick herunterladen und installieren.
  • Mit einem Klick alle installierten Programme updaten.
  • Über 1400 Programme und Treiber verfügbar.
  • Das Angebot an Treibern, Apps und Programmen wird kontinuierlich erweitert.

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Mehr Informationen

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Winget installieren

Bevor Sie winget nutzen können, müssen sie das kleine Tool herunterladen und installieren. Dieser Schritt wird aber bald entfallen, denn Microsoft wird es fest in Windows 10 integrieren. Das wird auch nicht mehr lange dauern, da es die Testphase bereits absolviert hat und es gibt schon eine finale Version. Winget lässt sich sowohl manuell installieren als auch über den Microsoft Store. Für letzteren Benötigen Sie aber ein Microsoft-Konto.

  • Öffnen Sie dazu den Microsoft Store und geben in das Suchfeld App-Installer ein.
  • Installieren sie diesen und Sie können winget verwenden.
  • Für die Installation ohne Microsoft-Konto begeben Sie sich auf diese Github-Seite.
  • Im ersten Beitrag finden Sie immer die aktuell letzte Version vom Entwickler. Momentan ist es die Version 1.0.11451.
  • Klicken Sie jetzt auf Microsoft.DesktopAppInstaller_8wekyb3d8bbwe.appxbundle
  • Wechseln Sie jetzt in ihren Download-Ordner, klicken auf Microsoft.DesktopAppInstaller_8wekyb3d8bbwe.appxbundle.

Winget manuell verwenden

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol und im Menü auf Windows Powershell als Administrator starten.
  • Den Hinweis mit ja bestätigen.
  • Jetzt können Sie den Befehl winget nutzen.

Damit Sie Programme, Apps und Treiber installieren können, brauchen Sie die ID (Namen) des jeweiligen. Diese finden Sie entweder in der Liste (Befehl: „winget list“) der verfügbaren Pakete oder geben ihn einfach nach dem Install-Befehl ein. Diverse Programme, wie zum Beispiel der Videoplayer VLC, lassen sich auch ohne genaue ID installieren. Winget sucht in der Liste nach Übereinstimmung und installiert dann das Paket. Werden hier aber für ihre Eingabe mehrere Pakete gefunden oder gar keine, benötigen Sie die einmalige ID des Programms. Diese stellt sicher, dass Sie nicht versehentlich ein anderes Programm installieren.

winget paket manager windows10 windows11© Microsoft

Übersicht der verfügbaren Befehle

Tippen Sie winget ein und bestätigen mit der Eingabe-Taste. Jetzt erhalten Sie eine Übersicht aller möglichen Befehle, die Sie nutzen können.

Befehle mit Funktionen erweitern

Die einzelnen Befehle lassen sich noch erweitern. Geben Sie dazu den Befehl ein und schreiben –info dahinter. Sie erhalten dann eine Übersicht aller möglichen Erweiterungen und eine kurze Beschreibung. Das ganze sieht dann so Beispielweise so aus.

  • winget upgrade –info

Die wichtigsten Befehle kurz erläutert

  • list – Der Befehl „winget list“ gibt eine Übersicht über alle Programme, Apps und Treiber die aktuell verfügbar sind. Hier finden Sie auch die genaue ID (Namen des Programms) falls dieser nicht bekannt sein sollte.

winget list

  • install – Der Befehl „winget install“ läd das dahinter stehende Paket herunter und installiert es. Das Beispiel zeigt die Installation von Videoplayer VLC.

winget install VideoLAN.VLC

  • uninstall – Der Befehl „winget uninstall“ deinstalliert das dahinter angegeben Paket. Das Beispiel zeigt die Deinstallation von Videoplayer VLC.

winget uninstall VideoLAN.VLC

  • upgrade – Der Befehl „winget upgrade“ sucht nach Verfügbaren Updates für das dahinter stehende Paket. Ein Update wird aber nur dann durchgeführt, wenn es eine aktuellere Version für das Programm gibt. Im Beispiel wird einmal nur der VLC-Player geupdatet und beim zweiten Beispiel werden alle installierten Pakete auf einmal geupdatet.

winget upgrade VideoLAN.VLC winget upgrade –all

Installation automatisieren

Im Normalfall haben Anwender eine Auswahl von Programmen die Sie immer verwenden. Diese lassen sich jetzt in eine Ausführbare .bat-Datei schreiben. Diese müssen Sie dann nach der Installation von Windows nur einmal anklicken. Dann werden automatisch alle Programme, Apps und Treiber in der Datei herunter geladen und installiert. Sie sparen sich so eine Menge Zeit, da Sie die Software nicht erst im Netz suchen und manuell installieren müssen. Der zweite Vorteil ist, dass Sie immer die aktuellste Version des Programms bekommen. Die verfügbaren Pakete sind nämlich immer auf dem neusten Stand.

Sie können sich jetzt selber eine Ausführbare .bat-Datei erstellen oder auf dieser Seite relativ simpel per Maus-Auswahl ihre bevorzugten Programme zusammenstellen. Beide Varianten werden hier nochmal kurz erleutert.

Eigene .bat-Datei erstellen

Bevor Sie die Datei erstellen und ausführen, kontrollieren Sie bitte, ob winget auf ihrem System installiert ist. Am Anfang dieser Anleitung finden Sie alle nötigen Informationen. Des weiteren wird dort auch beschrieben, wo Sie die Namen der Pakete finden (ID).

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich auf dem Desktop.
  • Wählen Sie jetzt Neu und Textdokument.
  • Öffnen Sie das Textdokument und tragen alle Programme, Apps und Treiber ein.
  • Im Beispiel erklären wir ihnen wie die genaue Formatierung lauten muss.

winget install –id=Mozilla.Firefox -e && winget install –id=Mozilla.ThunderbirdBeta -e && winget install –id=VideoLAN.VLC -e
Der Befehl startet immer mit winget install, gefolgt von einem Leerzeichen. Danach steht –id= gefolgt von dem Namen des Pakets (Programm, App, Treiber). Nach einem Leerzeichen können Sie jetzt noch alternative Anweisungen schreiben wie hier im Beispiel -e. Mit dem Befehl wird dann der genaue Paketname überprüft. Ist dieser nicht vorhanden, wird dieses Paket nicht installiert. Ohne den Befehl -e wird nach einem Ähnlichem Paket-Namen gesucht und diese dann installiert. Damit die nachfolgenden Pakete ebenfalls installiert werden folgt noch ein Leerzeichen und zweimal das &-Symbol. Beim letzten Schritt lassen sie die beiden &-Symbole weg, so weiß das Skript, das es hier am Ende angelangt ist.

  • Nachdem alle gewünschten Programme eingetragen sind speichern Sie die Textdatei.
  • Klicken Sie diese jetzt mit der rechten Maustaste an und ändern den Dateityp von .txt zu .bat.
  • Ist die Datei-Endungen nicht sichtbar, finden Sie hier eine Aneitung dazu.
  • Bestätigen Sie jetzt noch den Warnhinweis und die automatische Installations-Datei für ihre Programme ist fertig.

Software auswählen und .bat-Datei erstellen lassen

Wichtiger Hinweis Vorab: Nutzen Sie zum download der Datei am besten den Chrome-Browser. Bei Microsoft Edge kommt es zu Problemen. Bei Chrome müssen Sie lediglich die Sicherheitsabfrage mit „behalten“ bestätigen. Beim Firefox müssen Sie die Dateiendung nachträglich ändern von .sql in .bat. Ist die Datei-Endungen nicht sichtbar, finden Sie hier eine Aneitung dazu.

  • Öffnen Sie die Seite winstall.app und klicken Sie auf das +-Symbol neben den Programmen um diese ihrem persönlichen Paket hinzuzufügen.
  • Alle verfügbaren Programme, Apps und Treiber finden Sie oben im Menü unter dem Punkt Apps.
  • Hinweis: Die .bat-Datei können Sie erst ab einer Auswahl von mindestens 5 Paketen erstellen lassen.
  • Nachdem Sie ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie unten auf Create script.
  • Klicken Sie jetzt auf Download .bat und ihre persönliche Installations-Datei wird herunter geladen.

winget windows 10 windows 11 automatisch installation programme apps treiber

Content retrieved from: https://ittweak.de/winget-alle-programme-automatisch-herunterladen-und-installieren/.

Windows Passwort zurücksetzen

Variante 1 – Reset Local Account password mittels Setup-Medium

  1. Boot von Setup-Stick
  2. Shift+F10 um CMD zu öffnen
  3. Auf c:\windows\system32 wechseln
  4. ren utilman.exe utilman.exe.bak
  5. copy cmd.exe utilman.exe
  6. wpeutil reboot
  7. Im Anmeldebildschirm mittels „Eingabehilfe“ die CMD öffnen (Mittleres Symbol re.unten)
  8. net user Administrator /active:yes um Admin. zu aktivieren (falls benötigt), danach Reboot
  9. lusrmgr.msc
  10. Kennwort vom Administrator löschen
  11. utilman.exe löschen
  12. ren utilman.exe.bak utilman.exe

Detailiert:

To reset your local account password and regain access to your account after forgetting your password, you first need to create a Windows installation media (if you don’t have one handy) and then follow the instructions as outlined below.

  • Boot your computer with Windows installation media.
  • In the Windows Setup page, press the Shift + F10 keyboard shortcut to open Command Prompt.
  • Type C: and hit Enter to move from the X:\Sources folder to the root folder of your Windows installation.

Note: If C is not the drive letter for the drive on which Windows 11/10 is installed, you can find the right drive letter by confirming the location using the dir command. If the result shows the Programs Files as well as Windows folders, then you’re in the correct location. Otherwise, type the correct drive letter.

  • Next, type the command below and hit Enter to navigate to the System32 folder:
cd Windows\System32
  • Now, type the commands below and hit Enter (on each line) to replace the Utility Manager button with direct access to Command Prompt from the Sign-in screen:
ren utilman.exe utilman.exe.bak
copy cmd.exe utilman.exe
Reset Local Account password on Windows 10 using installation media-2
  • Next, type the command below and hit Enter to restart your computer normally:
wpeutil reboot
  • In the Sign-in screen, click the Utility Manager (Ease of access) button (the one in the middle of three buttons) in the bottom-right corner to open Command Prompt.
  • Type the command below and hit Enter to enable the built-in Administrator account:
net user Administrator /active:yes
  • Next, click the Power button in the bottom-right corner and select Restart.
  • In the Sign-in screen, select the Administrator account.
  • Next, press Windows key + R to invoke the Run dialog.
  • In the Run dialog box, type lusrmgr.msc and hit Enter to open Local Users and Groups.
  • Expand the Local Users and Groups branch.
  • Expand the Users branch.
  • Right-click the account you want to reset the password and select the Set password option.
Reset Local Account password on Windows 10 using installation media-4
  • Specify the new password.
  • Click OK.
  • Next, to sign out from the Administrator account, press Windows key + X to open Power User Menu, tap U and then I on the keyboard.
  • Sign back in using the account with the new password.
  • Now, shut down the Windows 11/10 PC.

Now, you should restore the utilman.exe file. If not, you won’t be able to use the Utility Manager on Windows 11/10 sign-in screen and on the other hand, others might use the command prompt to change your Windows 11/10 admin password or make other changes to your computer. To restore the utilman.exe file, do the following:

  • Boot the device using the Windows 11/10 installation media again.
  • In the Windows 11/10 Setup page, press Shift + F10 keyboard shortcut to open Command Prompt.
  • Type C: and hit Enter to move to the root folder of your Windows 11/10 installation:
  • Now, type the commands below and hit Enter (on each line) to replace  the direct access to Command Prompt with the Utility Manager button on the sign-in screen:
del utilman.exe
ren utilman.exe.bak utilman.exe
  • Next, type the command below and hit Enter to disable the inbuilt Administrator account:
net user Administrator /active:no

Finally, type the command below and hit Enter to restart your computer normally:

wpeutil reboot

You now have regained access to your device.

Variante 2 – PassFab 4WinKey

  1. Zunächst einmal musst du die Software PassFab 4WinKey herunterladen und installieren.
  2. Anschließend startest du die Software.
  3. Um loszulegen, musst du zu allererst ein Windows-Bootmedium erstellen. Entweder du entscheidest dich dafür, eine CD/DVD zu brennen oder aber du erstellst einen bootfähigen USB-Stick. Wir haben uns an dieser Stelle für Letzteres entschieden.
  4. Nachdem du auf Weiter geklickt hast, weist dich PassFab 4WinKey darauf hin, dass der USB-Stick in neue Partitionen eingeteilt wird und alle darauf befindlichen Daten gelöscht werden, wenn du auf Weiter Sei dir also im Vorfeld sicher, das sich auf dem USB-Stick keine wichtigen Daten befinden. Falls doch, klicke auf Abbrechen und sichere deine Daten zuerst an einem anderen Ort, bevor du fortfährst.
  5. Die erforderlichen ISO-Dateien werden nun heruntergeladen und auf das ausgewählte Medium transferiert. Dieser Vorgang kann je nach Medium ein paar Minuten in Anspruch nehmen.
  6. Sobald das Medium fertiggestellt wurde, erklärt die Software in einem kleinen Tutorial, wie du weiter vorgehen kannst und hält dabei ein paar Tipps bereit.
  7. Im nächsten Schritt musst du deinen Computer neu starten. Stelle dabei sicher, dass sich dein soeben erstelltes Medium im CD/DVD-Laufwerk befindet bzw. an einem USB-Anschluss steckt.
  8. Je nach Markle und Modell deines Computers bzw. Laptops musst du direkt beim Starten einen Hotkey auf deiner Tastatur drücken, um in die Boot-Optionen zu gelangen. Welcher das sein könnte, kannst du der nachfolgenden Tabelle entnehmen.
  9. Bist du im Boot-Menü angelangt, wähle mit den Pfeiltasten das Medium aus, das du erstellt hast und bestätige deinen Vorgang mit der Enter-Taste – wie im Screenshot zu sehen.
  10. In der Regel sollte PassFab 4WinKey nun starten und dir eine Übersicht der Funktionen anzeigen. Je nach Anwendungsfall kannst du nun entscheiden, was du machen möchtest. Keine Sorge, die Vorgänge sind selbsterklärend.

Variante 3 – Offline NT Password & Registry Editor

  1. Laden Sie sich das kostenlose Tool „Offline NT Password & Registry Editor“ herunter und öffnen Sie die ZIP-Datei.
  2. Extrahieren Sie die darin enthaltene ISO-Datei und erstellen einen USB-Stick mit z.B. UNetbootin.
  3. Schalten Sie Ihren Computer aus und starten Sie Ihn erneut. Damit vom USB-Stick gebootet wird, müssen Sie unter Umständen die Boot-Reihenfolge im BIOS ändern.
  4. Wurde das Tool vom USB-Stick gestartet, wählen Sie als erstes die Partition aus, auf der Windows 10 installiert ist. Bestätigen Sie anschließend den Pfad der Registry.
  5. Wählen Sie nun die Option „1 – Password reset with space as delimeter“ sowie anschließend „1 – Edit user data and passwords“.
  6. Entscheiden Sie sich für Ihren Benutzer unter Windows 10 und wählen Sie die Option „1 – Clear (blank) user password“.
  7. Mit der Eingabe von [!] und [Q] wird der Vorgang durchgeführt und bestätigt. Drücken Sie abschließend auf [Z] und starten Sie Windows ohne die CD oder den USB-Stick neu.
  8. Anschließend können Sie sich ohne Passwort anmelden. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie aber nach dem Login ein neues Passwort vergeben.

Vorinstallierte Apps bei Windows 10 komplett entfernen

Na, auch keine Lust auf Candy Crush, Skype, Office und andere vorinstallierte Apps? Ja, ich auch nicht. Trotzdem kommen mit gefühlt jedem Windows 10-Upgrade neue sinnlose Apps und Programme hinzu. Zum Glück gibt’s findige Programmierer, die den ganzen Spaß wieder vom System fegen.

Das Zauberwort ist Decrapifier. Das kleine Tool Windows 10 Decrapifier entfernt im Standard-Modus alle unnötigen Apps. Ich stelle euch hier kurz dar, wie ihr dieses kleine Script richtig anwendet.

Zuerst müsst ihr es natürlich herunterladen. Dazu auf der Seite rechts oben auf Get the code und danach auf Download klicken. Die Datei als decrapifier.ps1 abspeichern.

Öffne anschließend die PowerShell als Administrator (über Windows+X). Navigiere mithilfe des Befehls cd zum Speicherpfad des Scripts, z.B. mittels cd C:UsersNutzerDownloads. Anschließend muss noch das Ausführen von Scripts erlaubt werden. Dies  geschieht min dem Kommando set-executionpolicy unrestricted.

Nun das Script mittels .decrapifier.ps1 ausführen und abwarten. Wenn alles fertig ist, noch den Befehl set-executionpolicy restricted absetzen. Dann das Fenster schließen und den Windows Explorer öffnen. Dort den Pfad C:WindowsSystem32sysprep aufrufen und die sysprep.exe ausführen.

Hier kann man die Standardeinstellungen lassen und nach einem Klick auf OK wird Windows zurückgesetzt und kann nach einem Neustart ohne vorinstallierte Apps eingerichtet werden.

Die englische Originalanleitung findet ihr hier.

Content retrieved from: https://dashdot.de/2019/02/16/vorinstallierte-apps-entfernen/.

Skripte über GPO mit Adminrechten ausführen

Besonders beim Automatisieren sind Skripte immer wieder hilfreich. Was aber nun, wenn man diese Skripte über eine Gruppenrichtlinie mit erhöhten Rechten ausführen möchte? Wer hier nicht aufpasst, tappt schnell in eine der klassischen Fallen der Gruppenrichtlinien-Verarbeitung. Nämlich dem Unterschied zwischen der Computer- und Benutzerkonfiguration innerhalb einer Richtlinie.

Vorm Anlegen der Richtlinie sollte man sich darüber im Klaren sein, auf welcher Ebene das Skript laufen soll. Also: Benutzer- oder Computerebene? Skripte auf Benutzerebene werden folgerichtig im Kontext des angemeldeten Benutzers ausgeführt und sind dann auch all dessen Einschränkungen unterworfen. Für benutzerspezifische Änderungen gut, sonst wahrscheinlich eher nicht.

Bindet man das Skript jedoch auf Computerebene ein, entfällt der Benutzerkontext und es erfolgt eine Ausführung mit administrativen Rechten. Quasi wie wenn man lokal eine Batch als Administrator ausführt. Um nun Skripte per GPO mit Adminrechten auszuführen, sind folgende Schritte notwendig:

GPO - Skripte Computer Admin
  1. Öffne in der Gruppenrichtlinien-Verwaltung den Gruppenrichtlinien-Editor der entsprechenden Richtlinie
  2. Suche dort den folgenden Pfad auf:
    Computerkonfiguration -> Windows-Einstellungen -> Skripts -> Starten
  3. Füge nun das gewünschte Skript hinzu
  4. Überprüfe abschließend die Richtlinienzuweisung und setze die Änderungen ggf. per gpupdate /force durch

Da die Richtlinie auf der Computerebene greift, wirkt sie natürlich ohne weitere Vorkehrungen nur auf Computer-Objekte im AD. Wer also die GPO auch auf Benutzerobjekte wirken lassen möchte, muss vorher die Loopback-Verarbeitung aktivieren.

Damit sind dann hoffentlich alle Unwägbarkeiten aus dem Weg geräumt. Die in der Computerkonfiguration der Richtlinie eingebundenen Skripte sollten nach einer Aktualisierung der wirkenden Richtlinien beim nächsten PC-Start mit administrativen Rechten ausgeführt werden.

Content retrieved from: https://dashdot.de/2019/01/18/skripte-gpo-admin/.

Auf Client wirkende Gruppenrichtlinien anzeigen lassen

In größeren Active Directory-Infrastrukturen kann die Ordnung der Gruppenrichtlinien schnell verloren gehen. Dies erschwert unter Umständen die Fehlerbehebung, wenn es zu Problemen kommt. Um bei der Recherche trotzdem schnell einen Überblick über die auf einen Client wirkenden GPOs zu erhalten, gibt es diverse Tools, mit denen man die aktiven Gruppenrichtlinien anzeigen lassen kann.

Variante 1: gpresult

Die gängigste Variante der Auswertung ist heutzutage gpresult. Mit diesem Helferlein sieht man recht schnell und übersichtlich, welche aktiven Gruppenrichtlinien auch aktuell greifen. Für dieses Tool gibt es einige verschiedene Ausgabemöglichkeiten, die ich hier mal kurz darstelle.

Ergebnisse in Kommandozeile anzeigen lassen

Das ist der schnellste Weg, um direkt in der Konsole einen Überblick über die wirkenden GPOs zu erhalten. Außerdem erhält man noch weitere Informationen, wie zum Beispiel den Zeitpunkt des letzten Updates, den dabei genutzten Domänen-Controller oder etwaige Gruppenmitgliedschaften. Dafür muss man lediglich den folgenden Befehl absetzen:
gpresult /r

Auswertung auf Computerkonfiguration beschränken

Zur Übersichtlichkeit kann man die Ausgabe auch einschränken, zum Beispiel auf die Richtlinien der Computerkonfiguration. Dazu hängt man einfach ein /scope:computer ran:
gpresult /r /scope:computer

Auswertung auf Benutzerkonfiguration beschränken

Das Gleiche geht natürlich auch für die Benutzerebene:
gpresult /r /scope:user

Remote-Computer abfragen

Auch ganz praktisch: Man kann die Anfrage ebenso an einen entfernten Computer schicken. Dies geschieht durch folgendes Kommando (%PC-NAME% entsprechend abändern):
gpresult /s %PC-NAME% /r

Ergebnisse in Datei exportieren

Wem jetzt allerdings die Kommandozeile etwas zu unübersichtlich ist, dem empfehle ich den Export der Ergebnisse in eine externe Datei. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten.

TXT-Datei

Wer’s simpel mag, kann hier zur guten alten Text-Datei greifen. Dafür braucht es den folgenden Befehl:
gpresult /r >C:GPOs.txt

HTML-Datei

Wer jedoch lieber eine grafische Übersicht möchte, sollte auf eine HTML- oder XML-Datei zurückgreifen. Für einen HTML-Export sieht das Kommando wie folgt aus:
gpresult /h C:GPOs.html

XML-Datei

Wer stattdessen zum XML-Export tendiert, muss nicht viel anpassen:
gpresult /x C:GPOs.xml

Detaillierte Informationen ausgeben lassen

Abschließend noch ein kleiner Tipp aus den Kommentaren (danke): Mit dem Parameter /z lassen sich detailliertere Ergebnisse generieren, für komplexere Probleme:
gpresult /z

Variante 2: rsop

Die rsop-Konsole ist schon etwas in die Jahre gekommen, kann sich im Einzelfall aber trotzdem noch als nützlich erweisen, um zu sehen, welche Optionen einer GPO greifen. Im Gegensatz zu gpresult werden die Ergebnisse in einem vom Gruppenrichtlinienen-Editor bekannten Fenster dargestellt. Es gibt allerdings zwei entscheidende Nachteile: Man muss sich zu jeder einzelnen Option durchklicken, um nachzuschauen, wie diese eingestellt ist. Es gibt also keine Übersicht. Zudem werden die Einträge der Rubrik Windows-Einstellungen einer GPO nicht ausgewertet. Wer rsop trotzdem eine Chance geben möchte, gibt folgendes in der Kommandozeile oder im Ausführen-Dialog ein:
rsop.msc
Mit dieser letzten Möglichkeit haben wir jetzt die gängigsten Optionen abgedeckt, um Gruppenrichtlinien anzeigen zu lassen. Es sei denn, jemanden fällt hier noch eine ein. Abschließend sei noch auf die Microsoft Docs verwiesen, wo alle Schalter für gpresult aufgeführt sind.

Content retrieved from: https://dashdot.de/2021/04/08/auf-client-wirkende-gruppenrichtlinien-anzeigen-lassen/.

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